Verbreitete Bezeichnungen:

Koks, Schnee, Coke, Schönes, Persil

kokainKokain ist ein Wirkstoff, der aus den Blättern des Cocastrauches isoliert wird, der hauptsächlich in Peru, Bolivien sowie anderen Ländern Südamerikas angebaut wird. Bei Konsum dieser Droge wird das Gehirn dazu gebracht, vermehrt Adrenalin auszuschütten, was mit einer kurzzeitigen Steigerung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Körpers einhergeht. Aus diesem Grund wird das Kokain zum Teil als „Leistungsdroge“ eingesetzt. Die Einnahme dieses Drogenmittels birgt psychische Folgen und einen starken Wandel der Persönlichkeit zum Negativen.

Wirkungsweise bei Einnahme:

Erweiterte Pupillen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Unruhe, Gereiztheit, depressive Verstimmungen, Panikattacken, Wahnvorstellungen, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, verlangsamte Denkweise, Paranoia, Juckreiz, Halluzinationen, sexuelle Funktionsstörungen, erhöhter Rededrang.

Regelmäßige Einnahme bzw. Einnahme in hohen Dosierungen kann eine Psychose verursachen. Als Folge der Schädigung der Nasenschleimhaut kann das Nasenbluten auftreten. Auch droht den Konsumenten bei fortdauerndem Sniffen von Kokain eine Auflösung der Nasenscheidewand, was wiederum zu chronischem Schnupfen führen kann.

Optik:

Weißes kristallines Pulver oder „Klümpchen“

Konsumformen:

Oral, intranasal (Schnupfen), Rauchen, intravenöser Konsum