Ziele des Programms der Wohngemeinschaft

Dem Bewohner soll dabei geholfen werden eine vollständige Enthaltsamkeit vom Konsum jeglicher Drogenmittel und Alkohols zu erreichen, Entscheidungen und Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, das Leben gemäß den christlichen Grundsätzen zu gestalten sowie soziale Kompetenzen zu entwickeln und eine berufliche Integration auf dem Arbeitsmarkt zu erreichen.

  • Verbesserung des körperlichen, emotionalen und psychischen Gesundheitszustands der Bewohner
  • Verbesserung von zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Unterstützung bei Wiedereingliederung ins Arbeitsleben´
  • Verzicht auf illegale Aktivitäten
  • Erlernen von Problemlösungsstrategien nach den Christlichen Prinzipien

Methoden des Programms der Wohngemeinschaft

Um die genannten Ziele zu erreichen, werden folgende Methoden angewendet:

  • Alpha-Kurs (wöchentlich)
  • 12-Schritte-Programm
  • Gruppengespräche (mindestens zwei Mal pro Woche, einstündig)
  • Ergotherapie (mindestens ein Mal pro Woche, einstündig)
  • psychosoziale Beratung in Form von Einzelgesprächen
  • Kinesiotherapie (täglich)

Daneben dient die Organisation der vorübergehenden Lebensgemeinschaft als ein soziales Mikromodell, anhand dessen der Bewohner lernt sich mit seiner Umgebung auszutauschen, Zeit zu strukturieren sowie Fertigkeiten zu erwerben, die er braucht, um Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen. 

Die Wohngemeinschaft vereinbart in ihrem Ansatz zwei Konzepte der stoffgebundenen Abhängigkeit. Wir entscheiden uns gezielt für diesen Ansatz, weil wir der Meinung sind, dass es keine Rolle spielt, ob der Betroffene krank ist oder es aus irgendeinem persönlichen Grund nicht schafft, das Problem der Abhängigkeit zu bewältigen. In jedem Fall braucht er Hilfe und eine Stütze, die er nicht mehr durch eigene Kräfte aufbringen kann. Diese Hilfe bieten wir ihm in Form von Christentum, dem Glauben an Gott. Um einem Menschen zu diesem Glauben zu verhelfen und ihm das Leben nach den geistigen Prinzipien zu vermitteln, gehören zur Tagesgestaltung der Wohngemeinschaft der Bibelunterricht, Gespräche über geistige Themen, tägliche Gebete sowie Sonntagsgottesdienste. Die Gewährleistung der christlichen Erziehung rundet schließlich eine enge Kooperation mit der Kirchengemeinde und deren Dienern ab.